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München: DrytechWanne in der „Alten Ziegelei“

Drytech-Engineering führte zu Stahleinsparungen von mehr als 100 Tonnen

Früher Industrieruine, in Zukunft Industriedenkmal – und hochwertiger Wohnraum: Auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Deck im Münchner Stadtteil Oberföhring entstehen derzeit rund 350 neue, isar- und citynah gelegene Wohnungen.

Die erdberührten Bauteile für einen Teil der Wohnanlage werden dabei als DrytechWanne realisiert. Zukünftig soll das von Drytech für eine Einheit von neun Mehrfamilienhäusern errichtete Untergeschoss als Tiefgarage und Keller dienen.

 

Tradition und Moderne – in der „Alten Ziegelei“ vereint

Die Geschichte der Stadt München ist untrennbar mit den Oberföhringer Ziegeleibetrieben verbunden: Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein wurde ein großer Teil der Münchner Bausubstanz mit Ziegeln aus Oberföhring errichtet. In den 1960er Jahren wurde der Betrieb eingestellt.

Im Jahr 2006 entschied dann die Stadt München, das attraktiv in Citynähe gelegene Areal in Wohnraum umzuwidmen. Gleichzeitig sollte ein Teil des Geländes als Industriedenkmal erhalten bleiben – so wurde etwa das Maschinenhaus renoviert und ein Trockenstadel in die öffentlichen Grünflächen integriert.

 

Wirtschaftlichkeit des Drytech-Systems konnte überzeugen

Drytech war bei dem Neubauprojekt in der „Alten Ziegelei“ bereits ab dem September 2011 eingebunden. „In der Projektierungsphase haben wir in Absprache mit allen Beteiligten ein Abdichtungskonzept erstellt. Dabei haben wir u. a. die Bewehrungspläne in Bezug auf die Schwindbewehrung kontrolliert sowie in Abstimmung mit dem Fachplaner und Betonlieferanten die Expositionsklasse für den einzusetzenden Beton festgelegt“, erläutert Franz Steinacker, der bei Drytech das Bauprojekt in München-Oberföhring planerisch betreut hat. „Ziel des Drytech-Engineerings war es dabei, den benötigten Stahleinsatz für die Errichtung der Weißen Wanne zu minimieren.“ Gegenüber herkömmlichen WU-Konstruktionen konnte durch die Drytech-Optimierung die erforderliche Stahlmenge um rund 110 Tonnen reduziert werden.

 

Injektionsharz DRYflex reagiert innerhalb weniger Minuten

Ermöglicht wurde diese Stahleinsparung durch eine genaue Planung von Bewehrung, Sollrissen und Fugen sowie dem Zusammenspiel der DRYset-Kunststoffelemente mit dem Abdichtungsharz DRYflex. Die DRYset-Elemente dienen der konstruktiven Rissbildung und werden in den Boden-Boden-, Boden-Wand- und Wand-Decke-Fugen verlegt, um die kapillare Ausbreitung des Injektionsharzes DRYflex zu gewährleisten.

Das Harz, das im Moment der Injektion die gleiche Viskosität wie Wasser aufweist, reagiert innerhalb weniger Minuten. Aussparungen und Durchdringungen wie beispielsweise Pumpenschächte oder Abwasser- und Leitungsrohre können mit speziellen DRYset-Manschetten dauerhaft abgedichtet werden.

„Für den Bauherrn und somit auch für die Tragwerksplanung ist die Stahlersparnis ein besonders wichtiger Punkt – da für eine Weiße Wanne mit dem Drytech-System deutlich geringere Mengen an Bewehrungsstahl nötig sind, wird für uns die Planung deutlich einfacher“, so Norbert Bytow vom Ingenieurbüro Bytow aus Königsbrunn, verantwortlicher Statiker beim Neubauprojekt in der Alten Ziegelei. „Außerdem handelt es sich bei dem Drytech-System einfach auch um ein schlüssiges, logisches Konzept, das sich schon seit Jahren im praktischen Einsatz bewährt hat.“

 

Beschleunigter und vereinfachter Bauprozess durch Konstruktion einer Weißen Decke

Im Bereich der Tiefgarage hat Drytech zusätzlich zu den Wänden und der Bodenplatte auch die Decke als WU-Konstruktion erstellt – dieser Abschnitt ist nicht überbaut und soll in Zukunft begrünt werden. Zwar wäre hier prinzipiell auch eine herkömmliche Betonkonstruktion mit anschließender außenseitiger Abdichtung (z. B. mit Bitumenbahnen) möglich gewesen.

Da eine außenseitige Abdichtung jedoch flächig geschlossen hergestellt werden muss, ist eine Abdichtung direkt nach dem Ausbetonieren der Betondecke häufig nicht möglich – etwa, weil noch Gerüste im Einsatz sind. „Bei einer Weißen Decke zeigen sich diese Probleme nicht. Um den Bauablauf zu vereinfachen und zu beschleunigen, fiel deswegen die Wahl auf die Konstruktion einer Weißen Decke“, berichtet Drytech-Planer Steinacker. „Zudem bietet eine Weiße Decke den Vorteil, dass eventuell auftauchende Undichtigkeiten schnell lokalisiert und behoben werden können.“

Denn während es bei einer Bitumenabdichtung zu Hinterläufigkeiten kommen kann und damit die Feuchtigkeitsschäden an einer ganz anderen Stelle sichtbar werden als sie entstehen, sind bei einer WU-Konstruktion die Positionen von Feuchtigkeitsschaden und Undichtigkeit immer identisch.

 

DRYset-Sollrissfugenelement für die programmierte Rissbildung.

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