Dortmund-Hörde: Abdichtung einer Gleisunterführung ohne Beeinträchtigung des Bahnverkehrs

Dortmund-Hörde: Abdichtung einer Gleisunterführung ohne Beeinträchtigung des Bahnverkehrs

Der Bahnhof im Dortmunder Vorort Hörde wurde zuletzt rundum erneuert. Im Rahmen dieses Projektes entschied die Deutsche Bahn, auch die undichte Gleisunterführung – ein Sorgenkind des Bahnhofs – zu sanieren. So sollten die massive Durchfeuchtung gestoppt, Treppen und Durchgänge dauerhaft abgedichtet und der Weg zum Bahnsteig für die Fahrgäste sicherer werden. Die Herausforderung dabei: Die über dem Fußgängertunnel liegenden Bahngleise mussten während der gesamten Sanierungsarbeiten durchgehend nutzbar bleiben.

 

Eisbildung gefährdete die Bahnreisenden

Der Hörder Bahnhof besteht bereits seit dem Jahr 1899. Auch die Fußgängerunterführung hatte bei Aufnahme der Sanierungsarbeiten schon etliche Jahre auf dem Buckel: Sie war zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus geschüttetem Stampfbeton – d. h. ohne jede Form von Stahleinlagerung – errichtet worden und wurde deswegen in den letzten Jahren zunehmend undicht. An der Wandverkleidung trat zwischen den Fliesen Wasser aus, das sich auf dem Boden der Unterführung sammelte. Insbesondere in den Wintermonaten brachten diese Undichtigkeiten für die Fahrgäste ein erhebliches Gefährdungspotenzial mit sich: Verstärkt durch den Wind kam es in der Unterführung zu einer beschleunigten Eisbildung und an der Decke entstanden Eiszapfen.

 

Strecke gehört zu den Hauptverkehrsadern der Deutschen Bahn

Während die Fußgängerunterführung auf Höhe der Bahnsteige einfach nur neu betoniert werden musste, schied ein solches Vorgehen für die beiden unter den Gleisen liegenden Bauabschnitte aus. Der Grund: Die über dem Fußgängertunnel liegenden Gleise gehören zu den Hauptverkehrsstrecken der Deutschen Bahn – durch Dortmund-Hörde fahren täglich Dutzende Fernverkehrszüge. Der Streckenabschnitt musste deswegen in jedem Fall auch während der Sanierungsarbeiten in vollem Umfang nutzbar bleiben. Gesucht war also eine minimal invasive – und gleichzeitig kostenoptimale – Sanierungsanwendung.

 

Rasterinjektion aufgrund hoher Bauteildicke

Die Lösung bot sich in Form einer Abdichtung im Injektionsverfahren der Firma Drytech: Aufgrund der außergewöhnlichen Dicke der Unterführungsaußenwand – sie liegt zwischen 1,20 m und 1,50 m – führte Drytech die Abdichtung nicht zwischen der Wand und dem dahinterliegenden Erdreich, sondern innerhalb des Bauteils selbst durch. Diese Rasterinjektion erfolgte in einer Tiefe von rund 50 Zentimetern auf der gesamten unter den Gleisen liegenden Wandfläche.

 

Insgesamt 120 Quadratmeter abgedichtet

Für die Drytech-Abdichtung wurde das Injektionsgel DRYflex über ein genau festgelegtes Bohrraster in den betroffenen Wandabschnitten verpresst. Bei DRYflex handelt es sich um ein hochflexibles und umweltfreundliches Harz, das Risse, Fugen, Vertiefungen, Kies- oder Betonporen binnen Minuten unter Druck abdichtet. Zusätzlich zur Abdichtung der Wandflächen nahm Drytech noch eine Untergelung der 40 Zentimeter dicken Sohle vor und dichtete außerdem eine Dehnungsfuge in der Mitte der Bodenplatte ab. Innerhalb des Sanierungszeitraums von zwei Wochen wurde so eine Fläche von rund 120 Quadratmetern abgedichtet.

 

Spielräume zur Kostenreduzierung konsequent genutzt

Drytech hat bei diesem Projekt die besonderen baulichen Bedingungen der Fußgängerunterführung berücksichtigt und konnte so Spielräume zur Kostenreduzierung konsequent nutzen – zum Beispiel im Hinblick auf die Fassade: „Auf eine Druckhaltung der Fassade und die Anbringung eines speziellen Sanierputzes haben wir verzichtet, weil hierfür der vorhandene Fliesenbelag verwendet werden konnte“, berichtet Drytech-Projektleiter Norman Böhme. „Dieser Aspekt hat mit dazu beitragen, dass wir das Sanierungsprojekt innerhalb eines knapp bemessenen Zeitrahmens und zu äußerst wirtschaftlichen Konditionen durchführen konnten.“

 

Projektbericht downloaden

 

Mehr über die sanierende Bauwerksabdichtung von Drytech erfahren

  

Bildergalerie

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Dortmund-Hörde: Abdichtung einer Gleisunterführung ohne Beeinträchtigung des Bahnverkehrs

Der Bahnhof in Dortmund-Hörde.

 

Dortmund-Hörde: Abdichtung einer Gleisunterführung ohne Beeinträchtigung des Bahnverkehrs

Die Undichtigkeiten zeigten sich auch im Bereich der Bodenplatte.

 

Dortmund-Hörde: Abdichtung einer Gleisunterführung ohne Beeinträchtigung des Bahnverkehrs

Aufgrund der außergewöhnlichen Bauteildicke von 1,20-1,50 m wurde die Wandabdichtung in Form einer Rasterinjektion durchgeführt.

 

Dortmund-Hörde: Abdichtung einer Gleisunterführung ohne Beeinträchtigung des Bahnverkehrs

Die Fußgängerunterführung zu Gleis 2 nach der Sanierung.

 

Der Bahnhof in Dortmund-Hörde.

Der Bahnhof in Dortmund-Hörde.

Die Undichtigkeiten zeigten sich auch im Bereich der Bodenplatte.

Die Undichtigkeiten zeigten sich auch im Bereich der Bodenplatte.

Aufgrund der außergewöhnlichen Bauteildicke von 1,20-1,50 m wurde die Wandabdichtung in Form einer Rasterinjektion durchgeführt.

Aufgrund der außergewöhnlichen Bauteildicke von 1,20-1,50 m wurde die Wandabdichtung in Form einer Rasterinjektion durchgeführt.

Abdichtung im Rasterinjektionsverfahren.

Abdichtung im Rasterinjektionsverfahren.

Die Fußgängerunterführung zu Gleis 2 nach der Sanierung.

Die Fußgängerunterführung zu Gleis 2 nach der Sanierung.

Die Fußgängerunterführung zu Gleis 2 nach der Sanierung.

Die Fußgängerunterführung zu Gleis 2 nach der Sanierung.

 

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